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Flankenerkennung

Manchmal ist nicht das konstant anliegende Eingangssignal von steuerungstechnischer Bedeutung, sondern nur der Signalwechsel am Eingang. Es wird in die positive Signalflanke (Wechsel von "0" nach "1"-Signal) und die negative Signalflanke (Wechsel von "1" nach "0"-Signal) unterschieden.

Zum Erkennen der Flanke muss der alte Signalzustand am Eingang in einem Merker zwischengespeichert und mit dem neuen Zustand am Eingang verglichen werden. Bei einem Signalunterschied wird ein Ausgangsimpuls ausgegeben.

Beispiel für pos. Flanke
Wird am Eingang E0.1 durch die Funktion "P" ein Signalwechsel von "0" nach "1" festgestellt, so wird der Ausgang von P für genau einen Programmzyklus auf "1"-Signal gesetzt. Dieser kurze Impuls wird in A5.1 dauerhaft gespeichert.

Entsprechend umgekehrt reagiert die Funktion "N".

Übung Nr.61