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Funktionsweise Taktmerker

Ein Taktmerker ist ein Merker, der seinen Binärzustand periodisch ändert, wobei 8 Taktmerker immer zu einem Merkerbyte zusammengefaßt werden.
Taktmerker können z. B. Leuchtmelder mit Blinklicht anzusteuern oder periodisch wiederkehrende Vorgänge (etwa das Erfassen eines Istwertes) anzustoßen.

Taktmerker parametrieren
Übung Nr.49

Taktmerker werden in der CPU mit dem S7-Hardware-Konfigurator parametriert.
Vorgehensweise: SIMATIC-Manager > SIMATIC300-Station > Hardware > CPU > Doppelklick Eigenschaften CPU > Taktmerker > aktivieren > Merkerbyte angeben. Dadurch sind insgesamt 8 verschiedene Taktmerker mit unterschiedlichen Frequenzen aktiviert.

Die Auswahl der Taktfrequenz des Merkers erfolgt durch Angabe des Merkerbits im Merkerbyte. Es sind 8 verschiedene Frequenzen möglich (siehe Tabelle).


Beispiel:
Der Ausgang A5.0 blinkt erst dann mit einer Frequenz von 10 Hz, wenn der Eingang E0.0 "1"-Signal hat. Die UND-Funktion wirkt hier als Einschalter.

Bitstelle 7 6 5 4 3 2 1 0
Periodendauer in s 2,0 1,6 1,0 0,8 0,5 0,4 0,2 0,1
Frequenz in Hz 0,5 0,625 1,0 1,25 2,0 2,5 5,0 10

Simulation von Taktmerkern mit SPS-VISU

Da das Simulationsprogramm SPS-VISU eine eigene Software-CPU für die Abarbeitung der S7-Programme verwendet, wird die Parametierung des Taktmerkerbytes der S7-CPU nicht übernommen. Mit SPS-VISU kann anstatt 8 Merkerbits nur ein ausgewähltes Bit zu Testzwecken blinken. Die Konfiguration erfolgt über <VISU-Window><Impulsgeber einstellen><Merkerbit festlegen><Taktfrequenz festlegen>

Simulator Takt einstellen